Mitgliederversammlung

13. Oktober 2015

Pfadfinderfördererkreis plant eine Pfadfinder Stiftung

Der Pfadfinderfördererkreis blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und will 2016 eine Stiftung gründen. Er unterstützt seit 2014  drei  Migrations- und Flüchtlingsprojekte der Coburger Pfadfinder.

Rödental – Mit StIMG_6132olz konnte der Geschäftsführer  des Pfadfinderfördererkreises Alexander Müller in der Jahreshauptversammlung im Schorsch Müller Haus auf dem Jugendzeltplatz Sauloch von guten Belegungen der Hütten, Häuser und Zeltplätze des Vereins berichten. Die Gruppen kamen aus ganz Deutschland  und den europäischen Nachbarländern. Zum wiederholten Male kamen Pfadfinder aus Holland, Frankreich, England und Österreich in unsere Einrichtungen. In allen Ferien wurden außerdem Freizeiten und Ausbildungen durchgeführt. Auch 2016 sind größtenteils die Sommerferien schon ausgebucht.  Laut Alexander Müller wurden 2014 über 60 000 Übernachtungen in den Einrichtungen des Fördererkreises gezählt. Dabei ragte das neu erworbene Kanucamp in der Tarnschlucht mit einer Vollbelegung von Juli bis September heraus.

Der Pfadfinderfördererkreis e.V. besitzt Hütten, Häuser und Zeltplätze in Coburg,  Rödental, Neustadt, Sonneberg, Langenau, Wartmannsroth in der Rhön und in Südfrankreich. Das Angebot des Vereins reicht von Jugendeinrichtungen, Jugendfreizeiten und Abenteuercamps, über Jugendbildungsmaßnahmen, Mitarbeiterschulungen wie Erlebnispädagogik, bis hin zu großen Rollenspiellagern. Die  Geschäftsstelle im Pfadfinderhaus in der Ketschengasse 48 in Coburg war an 540 Stunden im Berichtszeitraum geöffnet.  Pressearbeit und Werbung waren die Hauptarbeitsfelder der Geschäftsstelle. Vorsitzender Jockel Müller bedankte sich bei Monika Müller, Bärbel Skipa, Carina Carl und Karina Drechsler für ihre erfolgreiche Arbeit.

Auch im Berichtsjahr wurde wieder kräftig investiert. In allen Objekten wurde der Standard verbessert, wobei dieses Jahr die Sanierung der Küchen an erster Stelle stand. Neue Gasherde wurden u.a.  angeschafft und die Einrichtungen größtenteils auf Edelstahl umgestellt. Betriebsleiter Kai Faber berichtete über die Sanierung des Toilettenhauses im Sauloch. Viel Geld und Zeit wurde mit der Beseitigung von Wildschweinschäden und Sturmschäden im Sauloch aufgewandt. Der Leiter des Arbeitskreises Bau Frank Siebentaler berichtete über die Bau- und Sanierungseinsätze die  an jedem Objekten durchgeführt wurde um die Gebrauchsspuren zu entfernen. Vorsitzender Jockel Müller bedankte sich bei den zahlreichen Helfern und ins besonders bei den neuen Arbeitskreisen „Pfadfinder Kanucamp Tarnschlucht“ unter der Leitung von Sebastian Werner. Auch dort in Südfrankreich wurden dreii Arbeitseinsätze durchgeführt.

Christian Deloch berichtete über Arbeitseinsätze bei den Blockhütten auf dem Stiefvater.

2016 will der Pfadfinderfördererkreis e.V  eine errichten. Arbeitskreisleiter Gerold Gebhard berichtete der Versammlung über den Stand der Vorbereitung, über die Gründe die für eine Stiftung sprechen , deren Ziele aber auch über Schwierigkeiten im Gründungsprozeß. Noch im November soll eine Sondermitgliedsversammlung des Vereins die Satzung und die Gründung der Stiftung beschließen.

Für langjährige Mitgliedschaft ehrte Vorsitzender Jockel Müller folgende Mitglieder:  Daniela Siebentaler, Christian Berner, Frank Siebentaler, Sabrina Testa, Gerold Gebhard                                       Ramona Klein, Günter Niedrich, Jan Mende, André Scheurer, Holger Prase, Gisela Escherich; Thomas Klöppel, Peter Burde, Katja Fiedler, Jürgen Giebel, Willi Peter Koch, Ulrich Maschke, Meike Sommer, Stefan Thomas, Siegfried Rösch

Zum Abschluß stellte Vorsitzender Jockel Müller noch die drei „Flüchtlingsprojekte“ die in Zusammenarbeit mit den Coburger Pfadfindern durchgeführt werden, vor. Die Unterstützung der drei  „Flüchtlingsprojekte“, Velozwerge unter der Leitung von Jasmin Müller-Alefeld im Pfadfinderhaus, Theaterwerkstatt „On Stage“ unter der Leitung von Peggy Hofmann und des Jumpprojektes an der Coje unter der Leitung von Jockel Müller war und ist eine Herzensangelegenheit. Neben Geld floß vor allem „Manpower“. Fahrdienste, Fahrrad-Reparaturhilfen, Beaufsichtigung und Begleitung und viele Aktionen wurden von den Mitgliedern der Arbeitskreise ehrenamtlich gestemmt.  Danke auch an die Spender der 65 Fahrräder die die Velozwerge schon verteilen konnten.